Grusche, die kleine Bärin

grusche.jpg

Grusche die 2. , die erste sah genau so aus…

Es gab es  in unserer Familie  ein selbstgemachtes Bilderbuch, das die Geschichte eines kleinen Bärenmädchens erzählte, das auf der Suche nach einer Freundin durch die  Wälder streift und dabei so seine traurigen und glücklichen Erfahrungen macht. Dieses Bärenmädchen hieß Grusche. Ob wir damals schon vor hatten, unsere kleine Tochter so zu nennen, kann ich gar nicht sagen, aber vermutlich war es so. Der Name hatte uns gefallen. Er stammt aus dem Kaukasischen Kreidekreis von Brecht aber in irgendeinem Namensbuch fand ich auch “Grusche, plattdeutsch Grete” und dachte, dann kann man es ja wohl wagen, ein Kind so zu nennen.
Grusche war aber zunächst ein Bär, erst der im oben erwähnten Bilderbuch, dann gab es da einen kleinen Bären, den meine Älteste in Anlehnung an dieses Buch bekam und sehr ins Herz schloss. Es gab genauer gesagt sogar zwei davon: den, den Hanna in der Stadtbibliothek verloren hat und den, der danach angeschafft werden musste, um die Lücke zu schließen, die in ihrem Kinderherz entstanden war.

Und dann kam die Jüngste zur Welt und mein Stiefsohn wollte wissen, wie wir sie denn nun nennen würden. Als ich “Grusche” sagte, sah er mich schief an und meinte dann nur: “Ich dachte, das ist ein Bärenname.”

Antwort schreiben